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5. War Proust ein opportunist, der seine sexuelle vorliebe verheimlichte, um veröffentlicht zu werden?
5- Proustaversen Marcel Proust ist ein Opportunist, der unbedingt veröffentlicht werden will und deshalb – wir paraphrasieren André Gide, Leiter der Nouvelle Revue Française und späterer Nobelpreisträger –seine Homosexualität hinter den vielen heterosexuellen Schwärmereien im literarischen Schrank feige versteckt. André Gide nahm ihm das dauerhaft übel, selbst nachdem er Prousts erstes „Unterwegs zu Swann“-Manuskript ungelesen
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6. War Proust ein rechter Elitärer, der auf die Unterschicht herabblickte?
6- Proustaversen Marcel ist ein elitärer Snob, der nur Teil des „Großbürgertums“ und – wenn möglich – der Aristokratie sein will. Als mondäner Dandy und rechtsgerichteter Gesellschaftsmensch blickt er auf die Arbeiterklasse herab. 6- Proustophiles Proust hat ein großes Interesse und eine große Aufmerksamkeit für die Arbeiterklasse. Zeugnis ist die Höflichkeit, mit der er Hotel-
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7. Ist ‚Auf der Suche nach der verlorenen Zeit‘ ein anhaltender Asthmaanfall?
7- Proustaversen Dr. George Corganian de Corganoff vertritt in seiner medizinischen Doktorarbeit von 1945 die These, dass Prousts monumentales Werk einem langwierigen Asthmaanfall entspreche6. 7- Proustophiles Eine Bemerkenswerte, leicht bizarre These eines Arztes, der – in bester Absicht – versucht, den Stil der langen Sätze zu erklären. In Wirklichkeit schnappt ein Asthmatiker während eines Anfalls
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8. Die Recherche: Much Ado About Nothing
8- Proustaversen Ganz die Recherche handelt eigentlich von nichts. Der urkomische Sketch der Monty Python über die Weltmeisterschaft im „Proust-Zusammenfassen“ führt dies auf den Punkt. Der Schriftsteller Proust ist ein Schwätzer, der an der Krankheit „Logorrhoea verbositalis“ leidet und tausende Seiten missbraucht, um am Ende doch nichts Wesentliches zu sagen. Der Verleger Fasquelle, an den
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9. Ist der RTP eine Autobiografie?
9- Proustaversen Die Recherche ist eine Autobiografie und ein Schlüsselroman, wie die große Menge an Sekundärliteratur nahelegt, die versucht, Details aus Marcel Prousts wahrem Leben mit den Ereignissen in der Recherche zu verknüpfen, wobei einige Autoren als Detektive fungieren, um herauszufinden, auf wem die einzelnen Figuren basieren. 9- Proustophiles Löst man Die Recherche von ihrer
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Ist der Recherche ein unzusammenhängendes, unlesbares Wortgewirr?
10- Proustaverses Die Recherche ist ein undurchdringlicher Nebel ohne Handlung, er kommt aus dem Nichts und führt nirgendwohin. Das ganze Werk ist ein Wortgewirr eines bettlägerigen, kranken Dandys, der in einer Ode an den Snobismus mehr oder weniger wahllos Seite um Seite aus seiner Feder sprudelt, während er die tatenlose („oisif“), aber im Niedergang begriffene